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	<description>Informieren Sie sich über internationale Entwicklungszusammenarbeit, Entwicklungsländer, Auslandseinsätze und Hilfsorganisatonen (NGOs).</description>
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		<title>Definition Kinderhandel</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Aug 2006 21:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jamany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinderhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Definition]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[UNODC]]></category>

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		<description><![CDATA[ Kinderhandel ist nach der Definition von UNODC: "die Anwerbung, der Transport, die &#220;bersendung, die Unterbringung oder die Entgegennahme von Personen zum Zwecke ihrer Ausbeutung und zwar mittels Drohung oder Anwendung von Gewalt oder anderer Formen von Zwang, durch Entf&#252;hrung, Betrug, T&#228;uschung, den Missbrauch von Macht oder einer Position der Verwundbarkeit oder durch das Geben oder Empfangen von Geld oder Beg&#252;nstigungen, um so die Zustimmung einer Person zu erwirken, die die Kontrolle &#252;ber eine andere inne hat."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ Kinderhandel ist nach der Definition von UNODC: "die Anwerbung, der Transport, die &#220;bersendung, die Unterbringung oder die Entgegennahme von Personen zum Zwecke ihrer Ausbeutung und zwar mittels Drohung oder Anwendung von Gewalt oder anderer Formen von Zwang, durch Entf&#252;hrung, Betrug, T&#228;uschung, den Missbrauch von Macht oder einer Position der Verwundbarkeit oder durch das Geben oder Empfangen von Geld oder Beg&#252;nstigungen, um so die Zustimmung einer Person zu erwirken, die die Kontrolle &#252;ber eine andere inne hat."]]></content:encoded>
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		<title>Geschichte der Menschenrechte</title>
		<link>http://www.entwicklungshilfe.de/geschichtedermenschenrechte</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2003 20:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jamany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Literatur wird als Zeitpunkt der Entwicklung der Menschenrechte meist die <strong>Magna Charta </strong>aus dem Jahre 1215 genannt. In ihr wird die englische Krone erstmals gezwungen den Vertretern des weltlichen und geistlichen Adels, 1265 auch Vertretern des st&#228;dtischen B&#252;rgertums, wesentliche politische Mitspracherechte einzur&#228;umen <sup><a href="#quelle_1">[1]</a></sup>.
Die Forderung nach allgemeinen und gleichen Menschenrechten ist jedoch seit der Antike als Idee pr&#228;sent. Allerdings erst in der Neuzeit (Mitte des 15 Jhd. bis ca. 1917) konnten Menschenrechte in Folge der Revolutionen Bestandteil von Verfassungen und damit einklagbare Rechte werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="announcement_post"><p>Die <strong>Bill of Rights</strong>, das englischen Staatsgrundgesetz von 1689, stellt einen weiteren Schritt in diese Richtung dar. Dem Parlament wird das Zustimmungsrecht bei Steuererhebungen und der Gesetzgebung zugesichert und die parlamentarische Rede-, Debattier- und Verfahrensfreiheit einger&#228;umt <sup><a href="#quelle_2" class="liinternal">[2]</a></sup>.</p>
<p>In der <strong>amerikanischen Virginia Bill of Rights </strong>aus dem Jahr 1776 wurden erstmals Freiheiten zu Menschenrechten, die die Grundlage eines Staates bilden und nicht ge&#228;ndert werden k&#246;nnen <sup><a href="#quelle_3" class="liinternal">[3]</a></sup>.</p>
<p>In Europa bestimmte die Aufkl&#228;rung mit den Ideen von Leben, Freiheit und Eigentum die Grundvorstellungen von fundamentalen Rechten. Die in Folge der franz&#246;sischen Revolution ausgearbeitete <strong>Erkl&#228;rung der franz&#246;sischen Nationalversammlung</strong> von 1789 umfasste eine Auflistung einzelner Menschenrechte, u.a.<br />
<em>Artikel 1: &#8220;Die Menschen sind frei geboren und gleich vor dem Gesetz&#8221; und Artikel 11: &#8220;Der freie Austausch von Gedanken und Meinungen ist eine der kostbarsten Menschenrechte. Jeder B&#252;rger kann also frei reden, schreiben, drucken, ausgenommen den Missbrauch dieser Freiheit, den das Gesetz festlegt&#8221;</em> <sup><a href="#quelle_4" class="liinternal">[4]</a></sup>.</p>
<p>In den ersten Dokumenten und den nach 1830 entstandenen Verfassungen in Europa standen die individuellen Freiheitsrechte (Leben, Religion, Eigentum, rechtsstaatliche Gerichtsverfahren) und die politischen Rechte (Wahl, Meinungs- und Pressefreiheit) im Vordergrund.</p>
<p>Heute wird im allgemeinen von verschiedenen Generationen der Menschenrechte gesprochen. Die oben genannten individuellen und politischen Rechte werden zur <strong>ersten Generation</strong> gez&#228;hlt. Im Laufe des 19. Jahrhunderts kamen Forderungen nach sozialen Menschenrechten wie <em>Arbeit, soziale Sicherheit und Bildung </em>hinzu, diese geh&#246;ren der sog. <strong>zweiten Generation</strong> an.</p>
<p>Nach den Wirren der beiden Weltkriege gelang es am 16. Juni 1945 eine &#252;berparteiliche und &#252;berstaatliche Organisation zur Erhaltung des Weltfriedens und zur F&#246;rderung der internationalen Zusammenarbeit zu gr&#252;nden: die <strong>Vereinten Nationen (UN)</strong>. Die allgemeine Erkl&#228;rung der Menschenrechte folgte am 10. Dezember 1948. &#8220;Dabei handelt es sich um eine Resolution der Generalversammlung [der Vereinten Nationen; O.T.], die v&#246;lkerrechtlich nicht verbindlich ist, aber weitreichende politische Wirkungskraft entfaltet&#8221; <sup><a href="#quelle_5" class="liinternal">[5]</a></sup>. Jedoch erst 1976 werden zwei unterschiedliche Pakte auf Grundlage dieser Erkl&#228;rung erarbeitet, verabschiedet und ratifiziert sein, die einklagbare Rechte der B&#252;rgerInnen gegen&#252;ber den Staaten enthalten.</p>
<p>In Europa wird am 4. November 1950 die europ&#228;ische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten verabschiedet. Ihr Ziel ist es, durch die Vorgaben der Erkl&#228;rung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen, in Europa eine gr&#246;&#223;ere Einigkeit unter den Mitgliedsstaaten zu erzielen.</p>
<p>1948/49 begann mit der Blockade Berlins, als sowjetische Reaktion auf den Marschallplan und die W&#228;hrungsreform, die Aufgabe der Kooperation mit dem Westen. Am 13. August 1961 wird zur Verhinderung eines milit&#228;rischen &#220;berfalls bzw. zur Unterbindung der Republikflucht die Berliner Mauer errichtet. Die Welt war unterteilt in Ost und West.<br />
Demzufolge wurden auf Grundlage der allgemeinen Erkl&#228;rung der Menschenrechte aus dem Jahre 1948 zwei unterschiedliche Pakte erarbeitet. Am 19. Dezember 1966 wurden erstens der Internationaler Pakt &#252;ber b&#252;rgerliche und politische Rechte (erste Generation) und zweitens der Internationaler Pakt &#252;ber wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (zweite Generation) angenommen. In Kraft traten beide, wie oben bereits erw&#228;hnt, erst 1976.</p>
<p>Der Pakt &#252;ber b&#252;rgerliche und politische Rechte der westlichen Staaten sah &#8220;den Schwerpunkt der Menschenrechtsorientierung entsprechend ihrer innerstaatlich entwickelten Traditionen … liberaler Freiheitsrechte, die ihrer Vorstellung von der unantastbaren W&#252;rde des Einzelnen am ehesten entsprachen&#8221; <sup><a href="#quelle_6" class="liinternal">[6]</a></sup>. Demgegen&#252;ber betonten die Staaten des ehemaligen Ostblocks &#8220;kollektive Rechte und damit wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte … , weil dies der sozialistischen Konzeption des leistenden, austeilenden und zuweisenden Kollektivs … eher entsprach&#8221; <sup><a href="#quelle_7" class="liinternal">[7]</a></sup>.<br />
Ab ca. 1960 entwickelte sich die <strong>dritte Generation der Menschenrechte</strong>: die <em>Solidarit&#228;tsrechte</em>.</p>
<p>Erw&#228;hnen m&#246;chte ich an dieser Stelle einige Erkl&#228;rungen in chronologischer Abfolge, auch dies als &#220;berblick ohne Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit.<br />
Am <em>14. Dezember 1960</em> wird die Erkl&#228;rung &#252;ber die Gew&#228;hrung der Unabh&#228;ngigkeit an koloniale L&#228;nder und V&#246;lker verabschiedet. Am <em>24. Oktober 1970 </em>folgt die Erkl&#228;rung &#252;ber freundschaftliche Beziehung und Zusammenarbeit zwischen den Staaten und am <em>14. Juni 1992 </em>dann die <strong>Erkl&#228;rung von Rio zu Umwelt und Entwicklung</strong> (Rio-Deklaration).<br />
Drei Jahre vor der Erkl&#228;rung von Rio brachte der Fall der Berliner Mauer am <em>9. November 1989 </em>das Ende des &#8220;kalten Krieges&#8221;. Damit verband sich die Hoffnung durch Demokratisierungsprozesse eine weltweite Achtung der Menschenrechte zu erreichen.</p>
<p>Eine konsequente weltweite Anwendung menschenrechtlicher Normen fand allerdings nicht statt.<br />
Legale Hinrichtungen (USA &amp; China), das gewaltsame Verschwindenlassen nach einer Verhaftung (T&#252;rkei), V&#246;lkermord (Ruanda/Bosnien/Serbien), Willk&#252;rakte der Sicherheitskr&#228;fte (Genua), politische Morde (Nepal), staatliche Folter (USA-Guantamo) usw. sind noch immer an der Tagesordnung.<br />
Das Scheitern der weltweiten Umsetzung der Menschenrechte findet ihre Begr&#252;ndung in vielf&#228;ltigen politischen und wirtschaftlichen Interessen. Allerdings sind die Menschenrechte nach Beendigung des kalten Krieges zu einer zentrale Kategorie des nat. und int. Dialogs geworden und nehmen Einfluss auf politische Entscheidungen.</p>
</div>
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		<title>Allgemeines zu dem Begriff &#8220;Entwicklungstheorie&#8221;</title>
		<link>http://www.entwicklungshilfe.de/allgemeineszudembegriffentwicklungstheorie</link>
		<comments>http://www.entwicklungshilfe.de/allgemeineszudembegriffentwicklungstheorie#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2001 21:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jamany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungstheorien]]></category>
		<category><![CDATA[Dependenztheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierungstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Nuscheler]]></category>
		<category><![CDATA[Unterentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Um dem Begriff der "Entwicklungstheorie"  das Abstrakte zu nehmen, soll erkl&#228;rt werden, welcher praktische Nutzen aus ihrer Anwendung gezogen werden kann. Die mittels der Disziplin Entwicklungstheorie erzeugten Einsichten sollen dazu beitragen, eine Entwicklungspolitik hervorzubringen, die geeignet ist die geltenden Missst&#228;nde zu beseitigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="announcement_post"><p>Die Geschichte der Entwicklungstheorie zeichnet sich durch eine rasche Abfolge partieller Erkl&#228;rungsans&#228;tze aus. Hatten diese Ans&#228;tze zwar den Anspruch die Ursachen von Armut zu erkl&#228;ren, fielen die Erfolge doch eher bescheiden aus. Bis heute war es nicht m&#246;glich aus der Summe der einzelnen Partialtheorien eine Universaltheorie zu entwickeln, auch in Zukunft wird man nach Ansicht Michael Bohnets vergeblich auf eine solche warten.  Franz Nuscheler, der Doyen der deutschen Entwicklungspolitik macht diesen Sachverhalt schon Anfang der Neunziger Jahre mit folgendem Zitat deutlich:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es gibt keinen f&#252;r alle Kontinente und L&#228;ndergruppen mit verschiedenen Strukturproblemen passenden entwicklungstheoretischen Universalschl&#252;ssel. Unterentwicklung ist ein komplexer Zustand [...],der nicht mit griffigen Formeln erfa&#223;t werden kann. Monokausale Erkl&#228;rungen, die den Zustand der Unterentwicklung auf einzelne Ursachen zur&#252;ckf&#252;hren, bringen allenfalls Halbwahrheiten hervor.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer sich die derzeitige Situation vor Augen h&#228;lt, h&#228;tte jede Menge Gr&#252;nde zu verzweifeln. Tats&#228;chlich ist es so, dass in vielen Teilen der Welt trotz langj&#228;hriger Anstrengungen absolut unbefriedigende Entwicklungserfolge erzielt wurden, und weiter die Kluft zwischen den Industriel&#228;ndern und den Entwicklungsl&#228;ndern immer gr&#246;&#223;er wird.</p>
<p>Positiv kann in diesem Zusammenhang hervorgehoben werden, dass Unterentwicklung jedoch kein unentrinnbares Schicksal sein muss. Es sei an die Entwicklungserfolge einiger L&#228;nder, insbesondere in S&#252;dostasien, aber auch in Mittel- und S&#252;damerika erinnert. Diese L&#228;nder geben gute Beispiele ab. Sie enthalten f&#252;r die entwicklungstheoretische Diskussion, wie auch f&#252;r die wirtschaftspolitische Praxis aufschlussreiche Erkenntnisse.</p>
<h3>Das Scheitern der &#8220;gro&#223;en Theorie&#8221;</h3>
<p>Seit Mitte der 80er Jahre wird die entwicklungstheoretische Diskussion stark beeinflusst vom Scheitern der &#8220;gro&#223;en Theorie&#8221;. Jedoch darf nicht &#252;bersehen werden, dass nicht die Entwicklungstheorie im Ganzen als gescheitert angesehen werden darf, sondern nur die spezielle Form der so genannten &#8220;gro&#223;en Theorie&#8221;.</p>
<p>Bis 1980 wurde die Entwicklungstheorie vor allem von zwei &#8220;gro&#223;en Theorien&#8221; gepr&#228;gt. Modernisierungstheorien, ausgehend von den USA als Vorbild standen den so genannten Dependenztheorien gegen&#252;ber, die aus dem Lager linker entwicklungstheoretischer Wissenschaftler stammten.</p>
<p>Worin unterscheiden sich nun diese beiden Theoriegruppen von nachfolgenden Ans&#228;tzen, die sich in &#8220;Theorien mittlerer Reichweite&#8221; manifestierten?</p>
<p>Die Reichweite einer Theorie wird als Grad ihrer Generalisierung gemessen. Dabei wird je nach Forschungsgegenstand die Reichweite auf zwei verschiedene Arten definiert:</p>
<p>•	die vergleichende Methode versteht unter der Reichweite einer Theorie die Anzahl der erfassten F&#228;lle Es handelt sich also um Reichweite in einem r&#228;umlichen Sinn.<br />
•	wird eine spezielle Gesellschaft untersucht, so bezeichnet die Reichweite den Umfang der ber&#252;cksichtigten Ph&#228;nomene. Die Reichweite hat somit einen sachlichen Sinn.</p>
<p>Mit diesen Vorbedingungen ist es leicht die so genannten &#8220;gro&#223;en Theorien&#8221; von den ihnen nachfolgenden &#8220;Theorien mittlerer Reichweite&#8221; zu unterscheiden:</p>
<p>&#8220;Gro&#223;e Theorien&#8221; erhoben bislang den Anspruch auf universelle Geltung sowie Erkl&#228;rung aller Ph&#228;nomene innerhalb der betroffenen Gesellschaften. Genau hier setzten neuere &#220;berlegungen an. Reduziert man in der r&#228;umlichen Dimension die Anzahl der F&#228;lle, so werden Aussagen &#252;ber L&#228;ndergruppen und nicht mehr die Gesamtheit aller betroffenen L&#228;nder gdn. Der zweite, sachliche Aspekt betrifft in weiterer Folge nicht mehr alle Ph&#228;nomene innerhalb einer Gesellschaft, sondern nur mehr einen Ausschnitt davon.</p>
<p>Was das Scheitern der beiden gro&#223;en Theoriegruppen betrifft, so ist die Vorgehensweise folgende: Ausgehend von diesen zwei speziellen Auspr&#228;gungen werden allgemeine Aussagen &#252;ber die schlechte Eignung dieses Theorietypus  getroffen.</p>
<p>Auf die Gr&#252;nde f&#252;r das Scheitern der &#8220;gro&#223;en Theorien&#8221; wird im Folgenden wiederholt eingegangen werden, da  die neueren Entwicklungstheorien an diesen Kritikpunkten gemessen werden m&#252;ssen.</p>
</div>
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		<title>Wie eine Tradition entstand&#8230;</title>
		<link>http://www.entwicklungshilfe.de/wie-eine-tradition-entstand</link>
		<comments>http://www.entwicklungshilfe.de/wie-eine-tradition-entstand#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 15:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jamany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Narben der Tradition]]></category>

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		<description><![CDATA[Die weibliche Beschneidung ist ohne Frage ein Ritual, welches zu Recht als „Genitalverst&#252;mmelung“ bezeichnet wird. Zweifellos muss unser Bestreben dahin f&#252;hren die W&#252;rde der Frau und die seelische und k&#246;rperliche Unversehrtheit junger M&#228;dchen und Frauen zu sichern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allerdings sind die Gr&#252;nde der weiblichen Genitalverst&#252;mmelung in der tief verwurzelte Tradition zu finden, die nur dann ver&#228;ndert werden kann, wenn man die Ansichten der Menschen wirklich versteht – auch wenn diese scheinbar &#228;u&#223;erst fremd sein m&#246;gen.</p>
<p>Scheinbar&#8230;</p>
<p>Denn ich werde zeigen, dass auch in Europa vergleichbare Verhaltensmuster zu finden sind.</p>
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		<title>Spendenliste f&#252;r die Opfer des Erdbebens in Haiti</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 12:09:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Safran</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haiti 2010]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.entwicklungshilfe.de/v4/?p=2295</guid>
		<description><![CDATA[Ein schweres Erdbeben vor der K&#252;ste Haitis hat den Karibikstaat ersch&#252;ttert und schwere Sch&#228;den angerichtet. Viele Geb&#228;ude wurden zerst&#246;rt, darunter ein Krankenhaus und der Pr&#228;sidentenpalast.

An folgende Organisationen k&#246;nnen Sie f&#252;r Haiti spenden:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>B&#252;ndnis Entwicklung Hilft</h3>
<p>Spendenkonto 51 51<br />
Bank f&#252;r Sozialwirtschaft<br />
Bankleitzahl 370 205 00<br />
Kennwort: ARD/Haiti<br />
<a href="http://www.entwicklung-hilft.de" class="liexternal">www.entwicklung-hilft.de</a></p>
<p>B&#252;ndnis Entwicklung Hilft &#8211; Gemeinsam f&#252;r Menschen in Not ist der Zusammenschluss der f&#252;nf deutschen Hilfswerke Brot f&#252;r die Welt, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe.</p>
<h3>Aktion Deutschland hilft</h3>
<p>Konto 10 20 30<br />
Bank f&#252;r Sozialwirtschaft<br />
Bankleitzahl 370 205 00<br />
Kennwort: Katastrophen Erdbeben Haiti<br />
<a href="http://www.aktion-deutschland-hilft.de" class="liexternal">www.aktion-deutschland-hilft.de</a></p>
<p>&#8220;Aktion Deutschland hilft&#8221; ist ein B&#252;ndnis der Hilfsorganisationen action medeor, ADRA, Arbeiter-Samariter-Bund, CARE International Deutschland, Arbeiterwohlfahrt, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, Handicap International, HELP &#8211; Hilfe zur Selbsthilfe, Parit&#228;tischer Wohlfahrtsverband, World Vision Deutschland</p>
<h3>Aktion HelpDirect</h3>
<p>Konto 99 000 00<br />
Bank f&#252;r Sozialwirtschaft<br />
BLZ: 370 205 00<br />
Kennwort: Erdbeben Haiti<br />
<a href="http://www.helpdirect.org" class="liexternal">www.helpdirect.org</a></p>
<h3>&#196;rzte der Welt e.V.</h3>
<p>Konto 2 88 88<br />
Bayerische Landesbank<br />
BLZ 700 500 00<br />
Kennwort: Erdbeben Haiti<br />
<a href="http://www.aerztederwelt.org/" class="liexternal">www.aerztederwelt.org/</a></p>
<h3>&#196;rzte ohne Grenzen Deutsche Sektion (MSF) e.V.</h3>
<p>Konto 97 0 97<br />
Bank f&#252;r Sozialwirtschaft<br />
BLZ 370 205 00<br />
Stichwort: Erdbeben Haiti u.a.<br />
<a href="http://www.aerzte-ohne-grenzen.de" class="liexternal">www.aerzte-ohne-grenzen.de</a></p>
<h3>Cap Anamur / Deutsche Not-&#196;rzte e.V.</h3>
<p>Kontonummer: 2 222 222<br />
Stadtsparkasse K&#246;ln<br />
BLZ 370 501 98<br />
Verwendungszweck: Haiti<br />
<a href="http://www.cap-anamur.org" class="liexternal">www.cap-anamur.org</a></p>
<h3>CBM</h3>
<p>Christoffel Blindenmission Deutschland e.V.<br />
Konto 2020<br />
Bank f&#252;r Sozialwirtschaft<br />
BLZ 370 205 00<br />
Kennwort: Haiti<br />
<a href="http://www.christoffel-blindenmission.de" class="liexternal">www.christoffel-blindenmission.de</a></p>
<h3>Caritas International</h3>
<p>Konto 202<br />
Bank f&#252;r Sozialwirtschaft Karlsruhe<br />
BLZ 660 205 00<br />
Stichwort: Erdbebenhilfe Haiti<br />
<a href="http://www.caritas-international.de" class="liexternal">www.caritas-international.de</a></p>
<h3>Deutsches Rotes Kreuz</h3>
<p>Konto: 41 41 41<br />
Bank f&#252;r Sozialwirtschaft<br />
BLZ 370 205 00<br />
Stichwort: Erdbeben Haiti<br />
<a href="http://www.drk.de" class="liexternal">www.drk.de</a></p>
<h3>Diakonie Katastrophenhilfe</h3>
<p>Konto 502 707<br />
Postbank Stuttgart<br />
BLZ 600 100 70<br />
Stichwort: Erdbebenhilfe Haiti<br />
<a href="http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de" class="liexternal">www.diakonie-katastrophenhilfe.de</a></p>
<h3>Kindernothilfe</h3>
<p>Konto 45 45 40<br />
KD Bank eG<br />
BLZ 350 601 90<br />
Stichwort: Erdbeben Haiti<br />
<a href="http://www.kindernothilfe.de" class="liexternal">www.kindernothilfe.de</a></p>
<h3>Oxfam Deutschland e.V.</h3>
<p>Konto: 13 13 13<br />
Bank f&#252;r Sozialwirtschaft<br />
K&#246;ln BLZ 370 205 00<br />
Stichwort: Erdbeben Haiti<br />
<a href="http://www.oxfam.de" class="liexternal">www.oxfam.de</a></p>
<h3>Plan International Deutschland e.V.</h3>
<p>Konto 000 16 23 207<br />
Postbank Hamburg<br />
BLZ: 200 100 20<br />
Stichwort: Erdbeben Haiti<br />
<a href="http://www.plan-international.de" class="liexternal">www.plan-international.de</a></p>
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		<title>Obama: „Eine der gr&#246;&#223;ten Hilfsoperationen unseres Landes ist auf dem Weg nach Haiti“</title>
		<link>http://www.entwicklungshilfe.de/obama-eine-der-groessten-hilfsoperationen-unseres-landes-ist-auf-dem-weg-nach-haiti</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 10:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Safran</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haiti 2010]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.entwicklungshilfe.de/?p=2313</guid>
		<description><![CDATA[Unmittelbar nach dem katastrophalen Erdbeben in Haiti am Mittwoch erkl&#228;rte US-Pr&#228;sident Barack Obama, dies sei einer der historischen Momente, in dem geradezu die F&#228;higkeit der USA zur F&#252;hrung herausgefordert werde. Die US-Au&#223;enministerin Hillary Clinton brach ebenso wie ihr Amtskollege im Verteidigungsministerium, Robert Gates, eine geplante Auslandsreise ab, um sich ganz dem neuen Topthema auf der politischen Agenda, der Hilfe f&#252;r Haiti, widmen zu k&#246;nnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Wei&#223;en Haus wurde ein Krisenstab gebildet. Sofort wurden 100 Millionen US-Dollar Soforthilfe f&#252;r die Bew&#228;ltigung der Katastrophe in dem karibischen Inselstaat bewilligt. US-Marines sichern bereits den Flughafen in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince. Weitere 10.000 US-Soldaten wurden f&#252;r die Haiti-Hilfe abkommandiert, die bis zum Wochenende im Zielgebiet eintreffen sollen. US-Bodentruppen sollen logistische Unterst&#252;tzung bei der Verteilung von Hilfsg&#252;tern auf der Karibikinsel leisten. Der Milit&#228;reinsatz soll aber auch 45.000 US-B&#252;rgern helfen, die sich zum Zeitpunkt des Erdbebens in Haiti aufhielten. Ein Flugzeugtr&#228;ger, die USS Carl Vinson, mit 19 Hubschraubern und einer Wasseraufbereitungsanlage an Bord wird in den n&#228;chsten Tagen in der Katastrophenregion erwartet. Am Donnerstag war bereits ein Lazarettschiff der US-Marine in der Region eingetroffen und mehrere Schiffe der US-K&#252;stenwache sind unterwegs in die karibischen Gew&#228;sser bei Haiti. Politische Beobachter werten diese Aktivit&#228;ten als Versuch der Obama-Administration, F&#252;hrungsst&#228;rke in einer Krisensituation zu demonstrieren. Das desastr&#246;se Krisenmanagement der Regierung Bush angesichts der durch den Hurrikan „Katrina“ ausgel&#246;sten Katastrophe in New Orleans im August 2005 sind den Menschen in den USA noch gut in Erinnerung. Obama ernannte nun die beiden Ex-Pr&#228;sidenten George W. Bush und Bill Clinton zu den Koordinatoren der US-Regierung f&#252;r die Organisierung der weiteren Hilfe der USA f&#252;r Haiti.</p>
<p>Die USA rechnen auch mit der M&#246;glichkeit einer riesigen Fl&#252;chtlingswelle von Haiti in die USA, analysieren Beobachter die Motive der US-Regierung. 400.000 geb&#252;rtige Haitianer leben inzwischen in den Vereinigten Staaten; viele kamen mit Booten &#252;ber das Meer in das rund tausend Kilometer entfernte „gelobte Land“, als das es vielen Haitianern erscheinen mag – Haiti ist selbst eines der &#228;rmsten L&#228;nder der Welt. Eine solches Szenario mit riesigen Fl&#252;chtlingsstr&#246;men in die USA soll auf jeden Fall verhindert werden.</p>
<p>Derweil ist die Situation der &#220;berlebenden des Erdbebens in Haiti durch den Kampf ums &#220;berleben bestimmt. Hilfsg&#252;ter kommen zwar ins Land, der kleine Flughafen ist mit der Bew&#228;ltigung der vielen eintreffenden Maschinen jedoch so &#252;berfordert, dass die Hilfsg&#252;ter nur sp&#228;rlich zu den Menschen gelangen, die aus Angst vor weiteren Nachbeben auf den Stra&#223;en campieren. Allein in der Hauptstadt Port-au-Prince harren rund 100.000 obdachlos Gewordene auf Hilfe. Die durch das Erdbeben weiter geschw&#228;chte Verkehrsinfrastruktur Haitis erschwert die Versorgung der Bev&#246;lkerung mit dringend ben&#246;tigten Hilfsg&#252;tern wie Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten. Wegen des Wassermangels bef&#252;rchten Hilfsorganisation die baldige Ausbreitung von ansteckenden bakteriellen Infektionen wie Typhus und Cholera, Malaria und dem Dengue-Fieber, die durch den Verzehr verseuchten Wassers verbreitet werden k&#246;nnten, da die tausenden von Toten bis jetzt kaum beerdigt werden konnten, sondern oft an Stra&#223;enr&#228;ndern provisorisch abgelegt werden und erst nach und nach per LKW aus der Stadt geschafft werden. Vielerorts versuchen die &#220;berlebenden mit blo&#223;en H&#228;nden ihre unter den Tr&#252;mmern vermuteten Angeh&#246;rigen und Freunde freizugraben, weil schweres R&#228;umger&#228;t aufgrund zerst&#246;rter Stra&#223;en und chaotischer Verkehrsverh&#228;ltnisse nicht an ihre m&#246;glichen Einsatzorte gelangen kann.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tausende Tote nach verheerendem Erdbeben in Haiti</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 10:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Safran</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haiti 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Karibikinsel Hispaniola werden nach dem schwersten Erdbeben in der Region seit &#252;ber 200 Jahren, das sich am Dienstagnachmittag ereignete, tausende Tote bef&#252;rchtet. Das Rote Kreuz Haitis sch&#228;tzt, dass die Zahl der Toten auf bis zu 50.000 ansteigen k&#246;nnte. Etwa drei Millionen Menschen sind verletzt oder obdachlos. Das Erdbeben ereignete sich laut dem United States Geological Survey (USGS) am Dienstag um 16:53 Uhr Ortszeit, (22:53 Uhr MEZ) 15 Kilometer s&#252;dwestlich der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince mit einer St&#228;rke von 7,0 auf der Momenten-Magnituden-Skala in einer Tiefe von etwa 10 Kilometern. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Hauptstadt Haitis wurden neben den Elendsvierteln auch der Pr&#228;sidentenpalast sowie das Geb&#228;ude der UN-Vertretung dem Erdboden gleichgemacht. Es folgten mehrere Nachbeben mit einer St&#228;rke von 5,9. F&#252;r die gesamte Inselregion Kuba, Haiti, die Bahamas und die Domikanische Republik wurde vorsorglich h&#246;chster Tsunami-Alarm ausgerufen, nach einigen Stunden aber wieder aufgehoben. Unter den Opfern sind auch Mitglieder der UN-Friedensmission MINUSTAH aus Brasilien, China und Jordanien. Am Abend des 13. Januars wurden noch viele Mitglieder der UN-Mission vermisst, darunter auch UN-Botschafter in Haiti, der Tunesier H&#233;di Annabi. Ren&#233; Pr&#233;val, der Pr&#228;sident des Staates im Westen der Insel Hispaniola sagte vor der Presse, Annabi sei tot, doch UN-Pressesprecher Nicholas Birnback erkl&#228;rte, den Tod Annabis bislang nicht best&#228;tigen zu k&#246;nnen. Pr&#233;val selbst &#252;berlebte die Zerst&#246;rung seines Amtssitzes.</p>
<p>Der Botschafter des Landes in den USA rief die Weltgemeinschaft zur Hilfe auf. Fast sofort setzte die Arbeit der vor Ort anwesenden Hilfsorganisationen ein. „&#196;rzte ohne Grenzen“ sowie das Internationale Rote Kreuz k&#252;ndigten an, die Zahl der Helfer in der Region zu erh&#246;hen. Gestern Nachmittag machte sich ein vierk&#246;pfiges Erkundungsteam des deutschen Technischen Hilfswerks in Richtung Port-au-Prince auf. Das Team soll die Arbeit der deutschen Botschaft vor Ort unterst&#252;tzen. Ein Einsatz der THW-Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland (SEEWA) ist in Vorbereitung. Diese Einsatzeinheit verf&#252;gt &#252;ber spezielle F&#228;higkeiten der Trinkwasseraufbereitung und der Instandsetzung zerst&#246;rter Wasserversorgungssysteme. Mehrere Regierungen sagten rasche logistische Unterst&#252;tzung bei der Hilfe f&#252;r die Bev&#246;lkerung zu. Mehrere Helfer kleiner und mittlerer Hilfsorganisationen sind im benachbarten Santo Domingo (Dominikanische Republik) nach Angaben der Tagesthemen gestern am sp&#228;ten Abend eingetroffen. Sie wollen sich in der Nacht zur Grenze aufmachen und versuchen, ins Krisengebiet und damit zu den in Not geratenen Erdbebenopfern zu gelangen.</p>
<p>In dem Inselstaat Haiti reiben zwei tektonische Platten aneinander: die Karibische Platte und die Nordamerikanische Platte. Erstere bewegt sich laut USGS-Angaben mit einer Geschwindigkeit von 20 Millimetern pro Jahr in &#246;stlicher Richtung gegen&#252;ber der Nordamerikanischen Platte, die in westlicher Richtung wandert. Dabei subduziert die Karibische Platte unter die Nordamerikanische. Durch Erdfalten baut sich ein Kompessionsdruck in den auseinanderliegenden Platten auf, der sich bisweilen schlagartig entl&#228;dt. Weitere Erdfalten tragen zu den seismischen Aktivit&#228;ten in der Region bei. Au&#223;erdem liegt Haiti auf dem Pazifischen Feuerring, wodurch die Situation weiter eskaliert. Das Land wird zudem regelm&#228;&#223;ig von &#220;berschwemmungen heimgesucht; auch treten h&#228;ufig Wirbelst&#252;rme in der Region auf. All dies ist nach Angaben der Tagesthemen ein Ergebnis des Raubbaus an der Natur, vornehmlich des Abholzens der Regenw&#228;lder zur Befriedigung des Konsumverhaltens europ&#228;ischer Nationen.</p>
<p>Haiti gilt als das &#228;rmste Land der westlichen Hemisph&#228;re. Es ist fl&#228;chenm&#228;&#223;ig so gro&#223; wie das Saarland, aber proportional &#252;berbev&#246;lkert. Das Land steht in der Bl&#252;te von Korruption und Amtsmissbrauch und gilt au&#223;erdem als das Mekka des Drogenhandels.</p>
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		<title>Die Qualifikation bestimmt &#252;ber Status und Einsatz</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 17:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jamany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht jeder, der in einem Entwicklungsland Hilfe leisten will, ist ein Entwicklungshelfer. Ihre Qualifikation und ihre Absichten bestimmen &#252;ber Ihren Status. Im Folgenden m&#246;chten wir Ihnen die Definitionen nahelegen, damit Ihnen der passende Einsatz vermittelt werden kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img title="&#196;rzte in Indien" src="http://www.entwicklungshilfe.de/images/artikelfotos/2229.jpg" alt="Indische &#196;rzte operieren einen Leprapatienten" width="600" height="300" /><p class="wp-caption-text">Indische &#196;rzte operieren einen Leprapatienten</p></div>
<p><strong>Freiwillige:</strong> Die h&#228;ufigsten Anfragen, k&#246;nnen dieser Katagorie zugeordnet werden. Freiwillige sind Menschen, die sich entschieden haben, in einem pers&#246;nlichen sozialen und/oder interkulturellen Lernprozess aktiv zu werden. Im eigenen Land oder im Ausland nehmen sie an Projekte oder Programmen gemeinn&#252;tzigen Charakters teil. Dabei k&#246;nnen diese in z.B. in Bereichen der Entwicklungshilfe, Fl&#252;chtlingshilfe, internationalen Verst&#228;ndigung, Bewusstseinsbildung f&#252;r Frieden oder im &#246;kologischen Bereich eingesetzt werden. Freiwillige k&#246;nnen, m&#252;ssen aber keine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung haben.</p>
<p><strong>Entwicklungshelfer:</strong> Entwicklungshelfer haben eine abgeschlossene Berufsausbildung und Berufserfahrung. Sie arbeiten mit sozialem Engagement, ohne Erwerbsabsicht f&#252;r eine befristete Zeit in Entwicklungsl&#228;ndern. Ihr gesetzlicher und sozialer Status ist durch das Entwicklungshelfer-Gesetz (EhfG) geregelt, das neben einer umfassenden sozialen Absicherung die Zahlung eines monatlichen Unterhaltsgeldes und einer Wiedereingliederungsbeihilfe gew&#228;hrleistet. Die Mindestdauer eines Einsatzes liegt bspw. bei Deutschen Entwicklungsdienst (DED) bei zwei Jahren. Diese Zeit kann auf maximal f&#252;nf Jahre verl&#228;ngert werden. Entwicklungsdienst kann nur bei anerkannten Tr&#228;gern geleistet werden.</p>
<p><strong>Experten:</strong> Experten sind in der Regel als hochbezahlte Spezialisten in Programmen und Projekten der Technischen Zusammenarbeit (TZ) eingesetzt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ressourcenfluch</title>
		<link>http://www.entwicklungshilfe.de/ressourcenfluch</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 22:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Safran</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungstheorien]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Begriff Ressourcenfluch werden die verschiedenen negativen Folgen bezeichnet, die der Reichtum an nat&#252;rlichen Ressourcen f&#252;r ein Land und seine Bev&#246;lkerung haben kann, besonders das scheinbare Paradoxon, dass das Wirtschaftswachstum in L&#228;ndern, die viele mineralische und fossile Rohstoffe exportieren, in der Regel geringer ist als in rohstoffarmen L&#228;ndern. Der „Fluch“ sei dabei durch das Fehlverhalten der betreffenden Marktteilnehmer begr&#252;ndet. Daneben wird die Wirtschaft in L&#228;ndern mit B&#252;rgerkriegen, hoher Korruption und bewaffneten Konflikten auf die lokalen Rohstoffe reduziert, was deren Rolle besonders hervorhebt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange wurde angenommen, dass Reichtum an nat&#252;rlichen Ressourcen, insbesondere Erd&#246;l, grunds&#228;tzlich ein Segen f&#252;r ein Land sei und Entwicklung und Wohlstand garantiere. Die Vorstellung, dass es sich hierbei eher um einen Fluch handeln k&#246;nne, tauchte erst in den 1980er Jahren auf. Zahlreiche Untersuchungen, wie die namhaften Arbeiten von Jeffrey Sachs und Andrew Warner, zeigten eine Verbindung zwischen Rohstoffreichtum und geringem Wirtschaftswachstum. Der Begriff Ressourcenfluch wurde jedoch erst 1993 von Richard Auty gepr&#228;gt, um zu beschreiben, warum rohstoffreiche L&#228;nder, wider Erwarten, oft nicht in der Lage sind, ihren Reichtum f&#252;r einen wirtschaftlichen Aufschwung zu nutzen.</p>
<p>Dieses Missverh&#228;ltnis wird deutlich am Beispiel der &#246;lproduzierenden L&#228;nder. In den Jahren von 1965 bis 1998 nahm in den L&#228;ndern der OPEC das Bruttonationaleinkommen (fr&#252;her: Bruttosozialprodukt) pro Kopf im Durchschnitt um 1,3 % ab, w&#228;hrend in den restlichen Entwicklungsl&#228;ndern das Pro-Kopf-Wachstum im Durchschnitt bei 2,2 % lag.<br />
Eine Studie der britischen Nichtregierungsorganisation Oxfam stellt dar&#252;ber hinaus fest, dass der Lebensstandard der Menschen in rohstoffreichen L&#228;ndern gemessen am Human Development Index niedriger ist, als vom statistischen Pro-Kopf-Einkommen her zu erwarten w&#228;re.</p>
<h1>Negative Folgen</h1>
<h3>Die „Holl&#228;ndische Krankheit“</h3>
<p>Bei der Holl&#228;ndischen Krankheit handelt es sich um ein wirtschaftliches Ph&#228;nomen, bei dem Eink&#252;nfte aus Rohstoffexporten den realen Wechselkurs der Landesw&#228;hrung erh&#246;hen. Hierdurch verliert das verarbeitende Gewerbe seine Wettbewerbsf&#228;higkeit auf dem Weltmarkt, was bis zur Deindustrialisierung eines Landes f&#252;hren kann. Die Abh&#228;ngigkeit der Volkswirtschaft vom Rohstoffexport nimmt hingegen in einem Teufelskreis immer weiter zu. Die Wirtschaft wird au&#223;ergew&#246;hnlich anf&#228;llig f&#252;r Preisschwankungen bei Rohstoffen, wobei die Produktivit&#228;tszunahme im Rohstoffexport meist geringer ist als in der Verarbeitung.</p>
<h3>&#220;berm&#228;&#223;ige Verschuldung </h3>
<p>Wenn der reale Wechselkurs steigt, sei es durch Kapitalzustrom oder durch die Holl&#228;ndische Krankheit, dann werden die Zinsen f&#252;r Schulden billiger. Dadurch werden die Regierungen ermutigt, Schulden anzuh&#228;ufen, selbst wenn sie gleichzeitig &#252;ber Eink&#252;nfte aus dem Rohstoffexport verf&#252;gen. Hierbei erwarten sie in der Regel noch gr&#246;&#223;ere Eink&#252;nfte in der Zukunft, zum Beispiel durch eine Erh&#246;hung von &#214;lf&#246;rderquoten. Wenn die &#214;lpreise fallen und der reale Wechselkurs sinkt, verf&#252;gt die Regierung jedoch nicht mehr &#252;ber ausreichend Geld, um die nun verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig teuren Schulden zu begleichen.<br />
Rohstoffreiche L&#228;nder versuchen dieser Tendenz durch die Anlage von Fonds zu entgegnen und die Rohstoffeinnahmen durch langfristige Investitionen im Ausland weniger wechselkursanf&#228;llig zu gestalten. Vorbild f&#252;r viele derartige staatliche Staatsfonds war der Alaska Permanent Fund der 1976 durch Volksentscheid eingef&#252;hrt wurde. Der gr&#246;&#223;te Fonds dieser Art, der Abu Dhabi Investment Authority wurde ebenfalls 1976 gegr&#252;ndet. Der Statens pensjonsfond Norwegens ist nach diesem Staatsfonds der Vereinigten Arabischen Emirate der zweitgr&#246;&#223;te Fonds dieser Art, obwohl Norwegen nur auf Platz 13 der Erd&#246;lf&#246;rderl&#228;nder steht.</p>
<h3>Diktatur und Korruption</h3>
<p>Zahlreiche rohstoffreiche L&#228;nder werden von autorit&#228;ren oder diktatorischen Regierungen gelenkt. Dies liegt zum Teil daran, dass sie die Einnahmen aus dem staatlichen Rohstoffexport nutzen k&#246;nnen, um ihren Machterhalt zu finanzieren. Die Liste der Beispiele reicht von Saudi-Arabien (gr&#246;&#223;te Erd&#246;lvorkommen der Welt) &#252;ber den Tschad (Erd&#246;l) bis nach Myanmar/Burma (Erdgas). Angesichts der zeitweilig hohen Profitabilit&#228;t der begrenzten nat&#252;rlichen Ressourcen neigen die Machthaber zur Vernachl&#228;ssigung der wirtschaftlichen Vielfalt.</p>
<h3>Vernachl&#228;ssigung der Bildung </h3>
<p>Ein weiterer m&#246;glicher Effekt des Ressourcenfluchs ist die Verdr&#228;ngung von Humankapital. L&#228;nder, die sich auf den Rohstoffexport verlassen, k&#246;nnen die Ausbildung ihrer Bev&#246;lkerung vernachl&#228;ssigen, da sie im Augenblick keinen Bedarf daf&#252;r sehen. Im Gegensatz dazu haben rohstoffarme Volkswirtschaften, wie zum Beispiel die so genannten „Tigerstaaten“, gewaltige Anstrengungen im Bildungswesen unternommen, was zu ihrem wirtschaftlichen Erfolg mit beigetragen hat. Andere Forscher hingegen widersprechen dieser Schlussfolgerung. Sie argumentieren, dass nat&#252;rliche Ressourcen leicht zu besteuernde Renditen abwerfen, welche ebenso gut zu erh&#246;hten Ausgaben f&#252;r die Bildung f&#252;hren k&#246;nnten.</p>
<h1>Politische Instabilit&#228;t und bewaffnete Konflikte </h1>
<p>Wenn Rohstoffausbeutung und -export nur einer schmalen Elite zugute kommen, tr&#228;gt der Ressourcenreichtum weniger zur Steigerung des allgemeinen Wohlstands bei.</p>
<h3>Diamantensch&#252;rfen in Sierra Leone</h3>
<p>Viele rohstoffreiche L&#228;nder sind politisch instabil oder gar von bewaffneten Konflikten betroffen. Die verschiedenen Konflikte im Sudan (Sezessionskrieg in S&#252;dsudan, Darfur-Konflikt, Konflikt in Ostsudan) werden oft auf religi&#246;se und ethnische Spannungen zur&#252;ckgef&#252;hrt, doch spielt in ihnen auch die ungleiche Verteilung der Gewinne aus dem Erd&#246;lexport eine wichtige Rolle. Daneben spielen Einnahmen aus Rohstoffen (vgl. Blutdiamanten) auch eine wichtige Rolle bei der Finanzierung von Waffen f&#252;r lokale B&#252;rgerkriege.</p>
<h3>Umweltzerst&#246;rung und Armut</h3>
<p>Eine weitere Folge von Rohstoffreichtum und der F&#246;rderung der Rohstoffe ist unausweichlich eine gewisse Umweltzerst&#246;rung. Betroffen sind sowohl die Bev&#246;lkerung und ihre Lebensgrundlagen als auch die Natur mit Tieren und Pflanzen, sowie nicht zuletzt die Landschaft selbst. Korruption ist dabei ein wichtiger Verst&#228;rker f&#252;r m&#246;gliche Umweltfolgen. Ber&#252;chtigt ist beispielsweise die Verseuchung der Umwelt im nigerianischen Nigerdelta durch die Erd&#246;lf&#246;rderung.<br />
Kritik.</p>
<p>Ein wichtiges Gegenbeispiel zum Ressourcenfluch ist die Entwicklung Norwegens, einer stabilen konstitutionellen Monarchie mit au&#223;erordentlich geringer Korruption welche trotz &#214;lreichtums wie auch erheblichen Territorialkonflikten und erheblichen wirtschaftlichen Gegens&#228;tzen (die norwegisch russische Grenze weist das weltweit h&#246;chste Wohlstandsgef&#228;lle auf) von B&#252;rgerkrieg und kriegerischen Auseinandersetzungen mit ihren Nachbarn g&#228;nzlich verschont blieb.<br />
Eine wesentliche Kritik kehrt die Ursache und Folgewirkung um &#8211; lokale Korruption, Konflikte und B&#252;rgerkriege reduzierten die lokale Wirtschaft auf seltene nat&#252;rliche Ressourcen, nicht umgekehrt. Der Ressourcenreichtum vieler Industriel&#228;nder hindert nicht deren wirtschaftlichen Erfolg, genauso wie es nach einer in Stanford 2007 ver&#246;ffentlichten Studie keinen l&#228;ngerfristigen Zusammenhang zwischen Ressourcenreichtum und Mangel an Demokratie gibt.</p>
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		<title>Entwicklungshilfe statt Bundeswehr und Zivildienst</title>
		<link>http://www.entwicklungshilfe.de/entwicklungshilfe-statt-bundeswehr-und-zivildienst</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 16:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jamany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationale Programme]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Andere Dienst im Ausland (ADiA) ist ein sozialer Dienst im Ausland. Er ist in Deutschland als Wehrersatzdienst anerkannt. Der ADiA wird anstatt eines regul&#228;ren Zivildienstes abgeleistet und gilt als vollwertiger Ersatz. F&#228;lschlicherweise wird er oft als „Zivildienst im Ausland“ bezeichnet, hat aber rechtlich mit dem Zivildienst nichts zu tun, auch wenn sich Aufgaben, Dienstart sowie Dienstzeit &#228;hneln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 870px"><img title="Mutter und Kind" src="http://www.entwicklungshilfe.de/images/artikelfotos/2263.jpg" alt="Indische Mutter mit ihrem Baby" width="860" height="300" /><p class="wp-caption-text">Indische Mutter mit ihrem Baby</p></div>
<blockquote><p>Zivildienstpflichtige werden nach § 14b des Zivildienstgesetzes nicht zum Zivildienst herangezogen, wenn sie sich f&#252;r einen unentgeltlichen Dienst im Ausland vertraglich verpflichtet haben, der mindestens zwei Monate l&#228;nger dauern muss als der Zivildienst.<br />
Der Dienst muss das friedliche Zusammenleben der V&#246;lker f&#246;rdern und kann nur bei einem durch das Bundesministerium f&#252;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend anerkannten Tr&#228;ger abgeleistet werden. Er muss vor Vollendung des 23. Lebensjahres angetreten sein. Die Ableistung dieses Dienstes muss vor Vollendung des 24. Lebensjahres nachgewiesen werden.</p></blockquote>
<p>Tr&#228;gerorganisationen des Anderen Dienstes im Ausland bieten eine Alternative zum Zivildienst an. Junge M&#228;nner zwischen 18 und 23 Jahren haben hier die M&#246;glichkeit ihren Dienst in Form eines Auslandseinsatzes zu absolvieren.</p>
<h3>Dauer, Arbeitszeiten und Urlaub</h3>
<p>Ein &#8220;Anderer Dienst im Ausland&#8221; dauert in der Regel 12 Monate. Meistens wird im ersten Monat eine einw&#246;chige Einf&#252;hrungsveranstaltung angeboten. Die Teilnehmer leisten innerhalb ihrer Einsatzzeit in der Woche ca. 40 Stunden Dienst, wobei ihnen innerhalb dieser 12 Monate 20 Tage Urlaub zustehen. Weitere Informationen zu den gesetzlichen Regelungen findet sich im Zivildienstgesetz.</p>
<h3>Voraussetzungen</h3>
<p>Die Voraussetzungen richten sich nach den Voraussetzungen der Zivildienstleistenden, d.h. junge M&#228;nner zwischen 18 und 23 Jahren. Die englische Sprache wird oft vorausgesetzt. In den meisten F&#228;llen werden Grundkenntnisse in den jeweiligen Sprachen vorausgesetzt &#8211; z.B. Spanisch in Lateinamerika. Manche Tr&#228;ger bieten auch Aufbau- oder Sprachkurse an. Hier empfiehlt es sich bei den jeweiligen Tr&#228;gern nach den Voraussetzungen f&#252;r ein konkretes Projekt zu erkundigen.</p>
<p>Der ADiA kann nur in vom Bundesministerium f&#252;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend anerkannt Ersatzdienstpl&#228;tzen absolviert werden.</p>
<h3>Kosten</h3>
<p>W&#228;hrend eines Auslandseinsatzes im Rahmen des ADiA wird weiterhin Kindergeld gezahlt. Au&#223;erdem werden die Kosten f&#252;r Unterkunft (meistens in Gastfamilien), Verpflegung und Versicherung &#252;bernommen. Das monatliche Taschengeld betr&#228;gt in der Regel 100 Euro.</p>
<p>In einigen F&#228;llen wird eine Kaution (z.B. Experiment e.V.: 500 Eur) erhoben, die bei Abschluss des Dienstes zur&#252;ckerstattet wird.</p>
<h3>Tr&#228;ger des ADiA</h3>
<p>Auf der Website des <a href="http://www.zivildienst.de/cln_007/lang_de/nn_151404/Content/de/Downloads/Z__Downloads/Oeff-002AndereDiensteImAusland.html__nnn=true" class="liexternal">Bundesamt f&#252;r den Zivildienst</a> finden Sie eine Liste der Tr&#228;ger.</p>
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